Herrschaftliche Gewerbevilla

  • Geländerelemente Hauseingangstür innen
  • Hausansicht Garten
  • Hausansicht Habelschwerter 2
  • Hausansicht Habelschwerter
  • Hauseingangstür Hochparterre innen
  • Treppe und Flur Souterrain
  • Created with GIMP
  • Zwischengeschoss
  • Gartenstühle
  • Titel_web

Objektdaten:

Kaufpreis : 3.390.000,- €
Courtage für Käufer: beträgt 5,95 % inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer
Grundstücksfläche: ca. 1.580 m²
Flächennachweis: ca. 820 m²
Energieausweis: Energiebedarfsausweis
Ausgestellt: 15.07.2022
Heizungsart: Zentralheizung
Befeuerungsart: Gas
Endenergiebedarf: 294,6 kWh/(m²*a)
Baujahr: 1904
Generalsanierungen: 1980, 2011 und 2016
Besichtigung: ausschließlich nach Vereinbarung
 

Beschreibung

Die Geschichte des 3-geschossigen, freistehenden Landhauses wurde geprägt von den historischen Ereignissen seit seiner Entstehung. Einst als großzügiges Wohnhaus im Würfeltyp mit Walmdach erbaut und genutzt, wird das Gebäude heute gewerblich geführt. Selbst nach all dieser Zeit, zwei Weltkriegen, Umbauten und Umnutzungen ist der kulturgeschichtliche Gestus des Historismus noch deutlich zu spüren.

Einzelne Elemente wie das zentrale Treppenhaus mit seinen geschwungenen Säulen im Erdgeschoss, verzierte Spiegelelemente und Zierknäufe, Reliefs oder profilierte und kassettierte Türen sind Zeugnisse dieser hochherrschaftlichen Epoche. Ebenso sprechen die über 4,30 m hohen Decken, die großzügigen Wintergärten und luftigen Flügeltüren die prunkvolle Sprache einer traditionsorientierten Architektur.

Gestützt auf Streifen- und Einzelfundamente aus Beton/Mauerwerk erhebt sich der imposante Massivbau oberhalb des Straßenniveaus über 3 Geschosse mit ein- bzw. mehrschaligen Ziegel-Mauerwerkswänden. Der Sockel aus Klinker-Riemchen wurde nachträglich aufgebracht. Die Putz-/Stuckfassade ist hell gestrichen und erstrahlt ganztägig im Sonnenlicht. Die Umrahmungen der großen Fenster im Erdgeschoss und im Obergeschoss sind profiliert und verziert.

Aufgrund der mehrfach erfolgten Umnutzung wurden die Grundrisse wiederholt an die jeweiligen Funktionsanforderungen, zuletzt im Rahmen des umfangreichen Ausbaus zum Dentallabor, angepasst. Dazu wurden unter anderem die einzelnen Räume im Erdgeschoss per großzügige Wanddurchbrüche miteinander verbunden. Auf die 3 Geschosse von Souterrain/Keller- bis ins Obergeschoss sind heute die unterschiedlichen Empfangs-, Sanitär- und Laborräume für den Betrieb verteilt. Das Dachgeschoss wurde zu einer Einliegerwohnung umgebaut.

Entsprechend der gewerblichen Nutzung der Räume sind die Bodenbeläge mit PVC bzw. Linolböden oder robustem Industrieparkett ausgestattet. Die Sanitärräume sind gefliest. Die einstigen Kastenfenster wurden größtenteils durch PVC-Fenster mit Isolierverglasung ersetzt. In den Räumen der einzelnen Geschosse sind die Decken weitestgehend mit Mineralfaser-Elementdecken abgehängt.
Das Grundstück ist rundum begrünt mit Rasen, Hecken, Laub- und Nadelbäumen. An der Habelschwerdter Allee befinden sich drei Garagen mit einer Zufahrt aus Betonplatten bzw. Betonpflaster.

Das Landhaus ist nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) teilbar. Neben einer gewerblichen ist, sicherlich verbunden mit entsprechenden Umbaumaßnahmen, auch die Nutzung für Wohnzwecke möglich.

Modernisierungen und Umbauten: 1980 wurden neben dem generellen Umbau zum Dentallabor die Fenster ausgetauscht und die Steigleitungen erneuert. Mit der Umstellung auf Gas wurde 2011 eine neue Heizungsanlage installiert. 2016 sind Dach und Fenster energetisch verbessert worden. Alle durchgeführten Maßnahmen sind gut dokumentiert und bei Kaufinteresse einsehbar.

Lagebeschreibung

Lange Zeit war Dahlem ein landwirtschaftlicher Großbetrieb, der erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Verkauf des Dorfes an den preußischen Domänenfiskus neu gedacht wurde. So erfolgte ab 1901 die Aufteilung der Königlichen Domäne Dahlem nach Plänen des preußischen Kulturpolitikers Friedrich Althoff.

Der vom Kleistpark Schöneberg nach Dahlem verlegte Botanische Garten öffnete am Ostermontag, 13. April 1903, erstmals seine Tore für 2.500 interessierte Besucher. In diese Zeit fiel auch die Entscheidung Dahlem zu einem Wissenschaftsstandort sowie, nach Vorbild angrenzender Gründerzeit-Villenkolonien in Lichterfelde West und Grunewald, zu einem noblen Villenort umzugestalten. In den folgenden Jahren entstand hier das „Deutsche Oxford“, das bald zu einem weltbekannten Zentrum wissenschaftlicher Forschung erblühte.

Am 4. Dezember 1948 wurde hier die Freie Universität Berlin gegründet und hat seitdem in Berlin-Dahlem ihren zentralen Campus. Nach Kriegsende wurden einige der früheren Villen von unterschiedlichen Fakultäten der Universität genutzt. So auch dieses heute rein gewerblich geführte Landhaus. Mit fast 40.000 Studierenden pro Semester gehört die FU Berlin zu den 20 größten Hochschulen in Deutschland und ist ein beliebter Studienort für internationale Wissenschaftler.

Zwischen den Ortskernen von Steglitz und Zehlendorf gelegen, ist die Infrastruktur ausgezeichnet. Zehlendorf-Mitte und die Schloßstraße bieten zahlreiche Geschäfte für Shopping aller Art: Fashion, Drogerien, Multimedia und Lebensmittelgeschäfte vom Discounter bis zum Edelsupermarkt. Beide Shoppingmeilen sind keine 3 km entfernt und einfach mit dem Auto, Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zahlreiche Ärzte und Praxen sowie Grund-, Ober- und Privatschulen befinden sich im Umkreis.

Wenige Meter vom Haus entfernt verkehren verschiedene Buslinien nach Steglitz, Zehlendorf, Lichterfelde West und Dahlem-Dorf mit Umsteigemöglichkeiten zur S- und U-Bahn. Über die B1 geht es geradewegs per Auto bis nach Potsdam und zum Autobahnzubringer A103.

Die Villa liegt auf einem nahezu dreieckigen, ca. 1.587 m² großen Grundstück.

Sonstiges

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